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Wann Dringend richtig ist

Zuerst die Kurzfassung, dann die Details. Nichts davon braucht ein Konto zum Lesen.

Drei Stufen, und jede kostet etwas

Normal ist eine Mitteilung im Benachrichtigungsbereich und braucht keinerlei Erlaubnis. Wichtig ist ein Banner mit Ton, sofern die abonnierende Person das diesem Kanal erlaubt hat. Dringend darf den Bildschirm übernehmen, „Nicht stören“ übergehen und vorgelesen werden — jedes einzeln erteilt, jedes ablehnbar. Die Stufe ist eine Obergrenze und kein Ergebnis, und sie ist zugleich ein Budget: ein Kanal, der Dringend für einen gesperrten Parkplatz ausgibt, verliert die Erlaubnis noch am selben Nachmittag, und zwar bei genau den Leuten, die sie hätten geben können.

Ein Kanal bittet. Das Telefon entscheidet.

Jeder Kanal erklärt, was er gern können würde: einen Ton erzeugen, ein Banner zeigen, „Nicht stören“ übergehen, den Bildschirm übernehmen, den Text vorlesen. Jede abonnierende Person erteilt diese Rechte einzeln, auf dem eigenen Gerät, und kann jedes davon später zurücknehmen, ohne den Kanal zu verlassen. Nichts, worum ein Kanal bittet, wird durch das Bitten gewährt. Das Lauteste, was ein Kanal ohne Erlaubnis erreicht, ist eine gewöhnliche Mitteilung — die trotzdem ankommt und trotzdem sagt, was ihr geschrieben habt.

Fragen, klar beantwortet

Wann ist die Stufe Dringend richtig?

Wenn jemand in den nächsten Minuten handeln muss: eine Evakuierung, ein Lockdown, eine echte Sicherheitsanweisung. Nicht für eine Programmänderung und nicht für etwas, das eine Stunde später genauso gut zu lesen wäre. Dringend wird einzeln von Abonnenten erteilt und genauso leicht zurückgenommen; es verhält sich also wie ein Budget und nicht wie eine Einstellung.

Könnt ihr garantieren, dass meine Meldung einen Ton macht?

Nein, und das kann ehrlicherweise niemand. Ob ein Ton kommt, entscheidet das Gerät anhand dessen, was diese Person eurem Kanal erlaubt hat, und anhand ihrer eigenen Einstellungen. Garantiert ist, dass die Meldung jedes abonnierte Gerät erreicht. Ein Dienst, der mehr verspricht, irrt sich oder beschreibt einen Cell Broadcast des Netzbetreibers, und das ist etwas völlig anderes.

Brauchen Abonnenten ein Konto?

Nein. Sie installieren die App, abonnieren ein Kürzel, und das war es. Nur wer den Kanal betreibt, meldet sich irgendwo an.

Wie finden Menschen meinen Kanal?

Über das Kürzel, das ihr ihnen gebt: auf einem Plakat, in einer Anmelde-Mail, auf einem QR-Code, in einer Fußzeile. Öffentliche Kanäle erscheinen zusätzlich in der Entdecken-Liste der App. Versiegelte erscheinen nirgends, absichtlich.

Einmal sagen. Jedes abonnierte Telefon bekommt es.

Kostenlos bis 100 Abonnenten, ohne Karte starten, und das Kürzel gehört dauerhaft euch.

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